Das Rüttelverfahren

Großflächen im gewerblichen, industriellen und öffentlichen Bereich unterliegen täglich einer hohen Beanspruchung. Die Bodenbeläge müssen funktional, ästhetisch und zugleich effizient verlegt und gepflegt werden können. Daher setzt die Balders + Heinze Fliesentechnik GmbH auf keramische Rüttelbeläge als Bodenbelag.

Mit der Rüttelverlegung werden keramische Bodenfliesen und -platten in ein Mörtelbett hochverdichtet und maschinell „eingerüttelt“. Dadurch entsteht eine kompakte Einheit aus Oberbelag und Bettung. Der Vorteil: Die Fußböden zeichnen sich durch eine ebene Oberfläche, höchste Stabilität und größte Haltbarkeit aus.

Die keramischen Bodenfliesen und -platten werden engfugig – im Fachjargon „knirsch“ – in der Regel im Verband in ein Mörtelbett eingelegt. Der Bettungsmörtel wird vorverdichtet und waagerecht oder im vorgegebenen Gefälle ebenflächig gezogen. Die Dicke der Bettungsschicht sollte nicht weniger als 40 Millimeter betragen. Auf die Oberfläche bringen die Fliesenleger zunächst eine zementangereicherte Kontaktschicht auf. Anschließend werden die keramischen Bodenfliesen und -platten durch mehrmaliges, kreuzendes Überfahren mit dem Flächenrüttler angeklopft und das Mörtelbett verdichtet.

Die hohe Vibrationsfrequenz beim Rütteln garantiert eine optimale, hohlraumfreie Verdichtung des Bettungsmörtels und lässt gleichzeitig die Zementschlempe in die engen Fugen aufsteigen. Die Verfugung der Belagsfläche erfolgt mit reinem Zement oder mit einem Fugenmaterial aus Quarzsand und Zement.

Weitere Informationen zu den Richtlinien für die Herstellung keramischer Bodenbeläge im Rüttelverfahren erhalten Sie hier.